Montag, 10. August 2009

13. Tag Morges - Nyon

"MAN REIST NICHT, UM ANZUKOMMEN, SONDERN, UM UNTERWEGS ZU SEIN."

Dieses zitat habe bei einer kirche in freiburg entdeckt, wie wahr, und heute war ich sehr gut unterwegs. Bis nyon waren es gut 33km. Das wetter war nicht gerade berauschend, hat mich gestern kurz nach dem nachtessen auch noch voll mit regen erwischt. Aber, meine pilgerfrisur hält (fast) alles aus. dann fiel ich wie ein stein ins bett, mann war ich k.o., habe nicht mal den tv eingeschaltet. der heutige weg ging durch wälder und rebberge (pic oben), mit vielen herrschaftshäusern, weingütern und villen. Ab rolle wusste das wetter nicht was wollte, regen, dann wieder trocken, wieder regen, mann auf so einen "tenue-figg" kann ich gerne verzichten, aber alles hält voll dicht, danke pad!!! Heute abend kann ich bei severino (ehemaliger ma aus unserem team) übernachten, mann bin ich froh. Und morgen steht genf auf dem programm, wenn alles klappt, bin innerhalb zwei wochen bereits in frankreich. Anhand der höhenprofile dort, werden dann aber kürzere etappen angesagt sein. Asta la vista jungens und mädels, bis morn, und denn live aus genf, smitty

Sonntag, 9. August 2009

12. Tag Concerelles -le-Jorat - Morges

Saluti aus morges, der heutige tag schien von anfang an unter einem schlechten stern zu stehen. Aber der reihe nach, ich bin euch zuerst noch die antwort, betreffend nachtessen von gestern abend schuldig: pig 1, fondue! Wau, das war mega fein, wir mussten nachbestellen, und haben fondue für vier vernichtet. So gegen 24:00 gingen wir dann mal schlafen. Heute morgen zum frühstück war noch alles i.o., wir zogen fast pünktlich los, und das voll im nebel. Da ist ottenbach gleich ein scheiss dagegen. Die sicht betrug ca 50 meter. Zuerst mussten wir wieder auf einer hauptstrasse gehen, ist nicht gerade camino like, aber was solls. Dann gings endlich in den wald, und das unheil nahm seinen lauf. auf einmal standen wir vor einer verzweigung, und in zwei richtungen zeigte das jakobsweg schild. Wir entschieden uns für eine, und ab da sahen wir keinen wegweiser mehr ;-( unsere gps geräte hatten im wald keinen empfang, und so liefen wir nach gefühl, na ja, wir hatten heute ein schlechtes gefühl. Wir kamen ca 2km von der route ab, und mussten uns durchfragen. da der weg zurück definitv zu umständlich war, entschieden wir uns direkt nach lausanne zu gehen. Endllich in lausanne angekommen, gingen wir mit kurz zuvor gefundenen 10.00 franken etwas trinken, und planten den weiteren tag. Pad entschied sich hier auszuklinken und nach hause zu gehen. Ich hatte morges als etappen ziel gewählt, und so standen zu den vorherigen 18km noch 13km an. Die route war sehr schön (pig 2, lac leman), da sonntag war, hatte es aber ein bisschen viele leute, aber ist ja klar, am see baden und brätlen, was will man mehr. Nach 17:00 kam ich in morges an, und musste nun noch eine logis suchen. Ja, das stellte sich als enorm schwierig heraus, alles voll und kein bett frei :-((, noch vielen telefonaten, und noch mehr umher "geschune" fand ich ein freies hotel. Aber der preis ist auch klar über budget, 120 fr inkl pilger rabatt. Na ja, weiter kann ich nicht, und schlafen muss ich auch mal. Bis ich noch dann noch was zum essen fand, die stadt ist voll ausgestorben, verging nochmals fast eine stunde. Habe noch nie sowas gesehen. Auf jeden fall versuche ich solches in zukunft zu vermeiden. ich plane nun noch meine route für morgen (ev liegt nyon drin), soll ja aber wieder regnen, und dann gehts ins bett. ich wünsche euch einen guten wochenstart, bon soiree markus